App-Namen richtig wählen

Der Name einer App spielt eine wichtige Rolle sowohl beim Ranking als auch für die Auswahl der App durch den Nutzer.

Apps

Es ist entscheidend, ob eine App einen Markennamen oder generischen Namen hat. Verfügt eine erfolgreiche App über einen Markennamen, ist es sinnvoll, diesen für Erweiterungen der App zu verwenden. Ein populäres Beispiel hierfür ist die App „Angry Birds“: Es gibt zahllose Erweiterungen, die alle den Markennamen „Angry Birds“ tragen und somit fast zum Selbstläufer werden. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Erweiterung „Angry Birds Star Wars“. Bereits kurz nach der Veröffentlichung erreichte die App den ersten Platz in der Kategorie „TOP Kostenlos“ unter Spiele in Google Play. Ein Markenname stellt sicher, dass eine App unter einem bestimmten Namen bei gezielten Suchen zu einhundert Prozent gefunden wird.

 Wird eine App komplett neu auf dem Markt eingeführt, sollte ein generischer Name gewählt werden. Ein Beispiel: Für eine App, die das Nettogehalt berechnen kann, sollte ein Name gewählt werden wie „Gehalt – Brutto-Netto-Rechner“ und kein neuer Markenname wie beispielweise „Gebnetr“. Es ist wichtig, dass der Name passende Schlüsselwörter enthält und möglichst kurz die Funktion und den Mehrwert der App beschreibt. Dies ist beim ersten Vorschlag der Fall. Die Chancen, dass jemand im Store nach „Gebnetr“ sucht, sind sehr gering. Eine Verbindung aus Keyword und Markenname sichert dagegen, dass die App gefunden wird („Gebnetr – Gehalt Brutto-Netto-Rechner“).

Es sollte mindestens ein Keyword, nämlich das Hauptkeyword, im Namen der App vorkommen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die App „Taschenlampe Tiny Flashlight“ für Android. Sie verbindet das Keyword mit einem Eigennamen. Dies hat den Vorteil, dass die App bei generischen Suchen nach dem Keyword „Taschenlampe“ und auch bei Suchen gezielt nach der App „Tiny“ gefunden werden kann.

Technisch gesehen ist die Länge des Namens begrenzt (Anzahl der Zeichen). Es empfiehlt sich, unter 14 Zeichen zu bleiben, um zu gewährleisten, dass der Name der App in allen Stores auf den Smartphones vollständig dargestellt werden kann. Oder, dass der relevanteste Teil des Namens zumindest sichtbar ist.